fein aber oho/fruchtig/Weihnachtskekse/zum Heulen schön

freche Spitzbuben

spitzbuben1„Der Spitzbube ist ein umgangssprachlicher Ausdruck für einen Kleinkriminellen (Ganoven)“, sagt Wikipedia zu dem Namen dieses köstlichen Gebäcks. Allerdings ist damit nicht das Gebäck gemeint, womit wir wieder bei Feld 1 auf der Suche nach dem Ursprung dieses lustigen Gebäcknamens angelangt wären.

Der Spitzbube an sich hat auch nichts Versautes, hihi, was man ja auch meinen könnte – aber vielleicht kommt das nur daher, dass ich tagtäglich mit Teenagern zu tun habe. Da muss man ja gewaltig aufpassen, was man sagt, weil ja im Grunde 50% der Wörter der deutschen Sprache zweideutig sind. Neulich zum Beispiel benutzte ich in der Schule das Verb blasen – an geregelten Unterricht war danach natürlich erstmal nicht mehr zu denken.

Aber zurück zum Thema: Vielleicht kommt der Name des Spitzbuben daher, dass durch die Löcher des oberen Gebackstücks die Marmelade durchblickt/-spitzelt/-spioniert? Egal. Sie sind köstlich, wunderschön und fast zu schade zum Verschenken.

Und so geht’s (für ca. 70 Stück):

  • 300g Mehl,
  • 125g Speisestärke,
  • 200g Zucker,
  • 200g Butter,
  • etwas Vanilleextrakt und
  • 1 Ei zu einem geschmeidigen Teig kneten und diesen für ca. 1 Stunde in den Kühlschrank stellen.

Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche so dünn wie möglich auswallen. Nun mit Spitzbubenausstechern Böden und passende Deckelchen ausstechen und den Teig so portionsweise verbrauchen. Die Kekschen bei 175°C Umluft ca. 11 Minuten backen bzw. so lange, bis sie leicht goldbraun sind. Nach dem Abkühlen den Boden mit einer beliebigen Marmelade bestreichen. Klassisch ist rotes Johannisbeergelee, aber auch Himbeer, Aprikose, Orange schmecken köstlich. Die Deckelchen auf die mit Marmelade bestrichenen Böden legen und alles zusammen mit Puderzucker beschneien. In einer Keksdose halten die Spitzbuben sich … keine Ahnung. Sie sind immer schnell weg.

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